Heilung

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Ernährung

 

Wie wichtig gute Ernährung ist, habe ich erst in den letzten Jahren verstanden. Unsere Lebensmittel sind voll von Hormonen und Schadstoffen, unreif gepflückt und mit Zuckerzusätzen vermischt. Meist zu süß, fettig oder salzig. Wieder mal von Allem zu viel, ein ständiges Überangebot.

Hungern kennen wir nicht mehr. Dem Körper tut es aber gut, nicht permanent mit Verdauen beschäftigt zu sein. Fasten Sie deshalb 1-2 mal pro Woche über Nacht für 16 Stunden. Nehmen sie reichlich Omega-3-Fette zu sich (Leinöl). Braten Sie nicht im Fett, sondern dünsten Sie Ihr Gemüse. Essen sie Dinkelmehl statt Weizenmehl und höchstens 1x in der Woche Fleisch. Reduzieren Sie die Kohlenhydrate.

Fühlen Sie in sich hinein, was Ihr Körper wirklich möchte. Essen Sie nicht nur aus Gewohnheit. Nehmen Sie wahr, wann Sie wirklich Hunger haben und wieviel Nahrung Ihr Körper in diesem Moment braucht. Essen Sie langsam und kauen Sie gut. Das Nervensystem braucht Zeit um zu merken, wann Sie satt sind.

Das wäre schon mal ein guter Anfang.

 

Wasser

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wasser hilft Ihren Körper zu entschlacken und zu entgiften. Schadstoffe werden ausgeschwemmt, statt sich in den Muskeln und Gelenken abzulagern. Wasser hilft Ihnen sich gut zu konzentrieren. Ihr Immunsystem braucht Wasser, um Sie vor Krankheiten schützen zu können.

Sie sollten mindestens 2 Liter am Tag trinken. Am besten ungesüßten Tee oder Wasser ohne Kohlensäure. Denn diese verändert den PH-Wert des Blutes und kann den Körper übersäuern. Achten sie deshalb auf die Mineralien in Ihrem Wasser. Vergleichen Sie.

 

Heilung

 

Struktur

 

Wir alle kennen es, das Chaos. In Gefühlen und Beziehungen, im Alltag, im Haushalt und am Arbeitsplatz. Chaos kann krank machen. Deshalb fängt die Heilung mit Struktur an.

Wer sein Leben verändern will, braucht einen Plan. Eine Vorgabe, an der er/sie sich orientieren kann, die Stabilität und Sicherheit bedeutet. Nehmen Sie sich nicht nur vor sich mehr mit ihrem Körper zu beschäftigen. Seien Sie konkret in Ihren Plänen.

 

Ruhepausen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bei allem, was Sie sich vornehmen, denken Sie an Pausen.

Halten Sie Mittagsschlaf, setzen Sie sich mit einem Tee oder Kaffee hin und lassen Tagträume zu: Die Gedanken mal schweifen lassen, ihnen Raum geben. In vielen Kulturen sind Gebetspausen ein Innehalten vom Alltagsleben.

Machen Sie Atemübungen, meditieren Sie oder denken Sie einfach mal an nichts. Nutzen Sie die Pausen, um mit ihrem Körper zu kommunizieren. Fragen Sie ihn, wie es ihm geht und ob er etwas braucht.

Er wird es Ihnen danken.

 

Stille

 

Wir leben in einer Zeit des Überflusses. Zu viele Reize strömen auf uns ein. Der Tag ist zu kurz, um alles zu verarbeiten.

Kinder reagieren auf diese Reizüberflutung mit motorischer Unruhe, Wutanfällen oder Schreiattacken. Wir Erwachsenen mit Anspannung und körperlichen Stress-Symptomen wie Hörsturz, Kieferspannung, Tinitus oder Schlafstörungen.

Stille bedeutet null Aktivität, weder im Gehirn noch im Körper. Stille ist ein Ankommen in sich selbst. Stille ist die Pause nach der Ausatmung, bevor Sie wieder einatmen. Sie ist die Gelegenheit Kraft zu schöpfen.

Stille heißt auch das Leben zu genießen.

 

Rhythmus

 

Rhythmus ist der Leitfaden für ein gesundes Leben. Schon der Alltagsrhythmus bietet Halt und Struktur. Es gibt den Rhythmus des Herzschlages und den Atemrhythmus. Es gibt Rhythmus in den Bewegungen.

Achten sie darauf, ob sie beim Gehen den Rhythmus Ihrer Schritte Ihrem Befinden anpassen. Oft ist der Kopf schneller als der Körper. Genießen Sie Ihren Laufrhythmus, wenn Sie Ihn gefunden haben. Er kann jeden Tag anders sein. So kann Ihr Körper weich werden und zusammen mit Ihrem Herzschlag und Ihrer Atmung optimal arbeiten.

 

Bewegung

 

Laufen sie zur Arbeit oder fahren sie mit dem Fahrrad? Verzichten Sie manchmal auf das Auto? Und nutzen sie jede Gelegenheit, sich zu bewegen?

Wir wissen alle, wie wichtig regelmäßige Bewegung für den Körper ist. Jäger und Sammler zum Beispiel mussten bzw. müssen sich extrem viel bewegen, um sich ernähren zu können. Auch die Zivilisationsgeschichte zeigt, dass die menschliche Existenz von Bewegung abhängig ist.

Heute bestellt man sich Essen per Computer und muss nur noch zur Tür laufen, um es entgegen zu nehmen. Oder man fährt mit dem Auto zum Einkaufen. Dafür machen wir in unserer Freizeit Sport. Wenn nicht, steigt das Krankheitsrisiko.

Gehen Sie deshalb häufig zu Fuß, steigen Sie die Treppe und fahren nicht mit dem Fahrstuhl. Und wenn Sie körperlich eingeschränkt sind, suchen Sie sich Sportarten, die zu Ihren Möglichkeiten passen, z.B. Minigolf oder leichte Bewegungen im Wasser. Aber fangen sie an!!!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bewegung in einer Gemeinschaft

 

Jedes Mal, wenn ich bei größeren Laufveranstaltungen zuschaue, kommen mir fast die Tränen. Ich spüre eine große Energie: Jeder schenkt jedem die Kraft durchzuhalten.

Suchen Sie sich Gleichgesinnte, tun Sie sich mit anderen zusammen oder schließen Sie sich Sportgruppen an. Dann fällt es Ihnen leichter, Ihren „ inneren Schweinehund `` zu überwinden und Spaß zu haben.